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Vorlizenzierungsantrag für AP300 von Westinghouse gestellt

Nuklearforum.  

Westinghouse ist einer von sechs Anbietern von SMRs, die im Oktober 2023 in die engere Wahl gekommen sind, um sich für die Unterstützung der britischen Regierung im Rahmen der Pläne zur Vervierfachung der Kernenergiekapazität des Landes auf 24 GW bis 2050 zu bewerben. Anfang Februar 2024 gab das Unternehmen zudem bekannt, dass es eine Vereinbarung mit Community Nuclear Power Limited über den Bau von vier AP300 im Nordosten Englands unterzeichnet habe. Dies wäre der erste privat finanzierte SMR-Park Grossbritanniens.

«Der AP300-SMR baut auf dem bereits zugelassenen AP1000 auf, und wir sind sehr optimistisch, dass das Department of Energy Security and Net Zero unseren GDA-Antrag genehmigen wird», erklärte David Durham, Präsident von Westinghouse Energy Systems.

Das Generic Design Assessment (GDA)
Beim Generic Design Assessment (GDA) handelt es sich um eine freiwillige Vorlizenzierung einer Reaktorauslegung, die auch kleinen, modularen Reaktoren (SMRs) offensteht. Die Aufsichtsbehörden prüfen während des rund vier Jahre dauernden Verfahrens die grundsätzliche Zulassungsfähigkeit der standortunabhängigen Auslegung einer Anlage, die zukünftig in Grossbritannien eingesetzt werden soll (mehr dazu).

Der SMR der Rolls-Royce SMR Ltd. erreichte im April 2023 bereits die zweite Stufe des GDA. Zudem hat neu für zwei weitere SMRs das GDA begonnen: für den SMR-300 von Holtec seit Dezember 2023 und für den BWRX-300 von GE Hitachi Nuclear Energy seit Januar 2024. Bei den leistungsstarken Reaktortypen wurde das GDA-Verfahren bereits für den UK EPR von Électricité de France (EDF) und Areva, den AP1000 von Westinghouse, den UK ABWR von Hitachi-GE Nuclear Energy Ltd. und den UK HPR1000 von China General Nuclear Power Group (CGN), EDF und General Nuclear International (GNI) abgeschlossen.

Quelle

M.A. nach Westinghouse, Medienmitteilung, 13. Februar 2024

Quelle: Nuklearforum

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