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Roche baut wegen möglicher Engpässe eine Notstrom-Turbine in Basel

Cash. Der Pharmakonzern Roche baut in Basel eine Notstrom-Turbine für mögliche Energie-Engpässe. Diese soll ab Januar im Falle eines Stromausfalls betriebsbereit sein.

3000 Liter Öl pro Stunde
Mit den Notstromanlagen in Basel und Kaiseraugst könnten die "kritischen Funktionen" auf jeden Fall weitergeführt, sagte Erismann. Dies betreffe mehrstündige oder -tägige Produktions- und Forschungsabläufe, die keinen Unterbruch erlauben. So etwa bei der Herstellung eines Multiple-Sklerose-Medikaments, wo die Kühlkette nicht blockiert werden dürfe. Die bisherigen Notstromaggregate des Unternehmens seien für kurze Stromausfälle ausgerichtet gewesen, nicht aber für längere Engpässe.

Die Roche habe einen hohen einstelligen Millionenbereich pro Anlage investiert, sagte Erismann. Das Baubewilligungsverfahren laufe noch parallel zu den Bauarbeiten. Mit dem Ergasbetrieb werde die Umweltverträglichkeit eingehalten, im Falle von Erdöl werde es knapp. Die Anlage brauche rund 3000 Liter Öl pro Stunde. Die ausserordentliche Lage mache den Einsatz aber möglich, sagte Erismann. Denkbar sei auch, die Turbine längerfristig auch als Wasserstoff-Kraftwerk zu nutzen, um den Einsatz fossiler Energie zu reduzieren.

Quelle: Cash

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