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Internationale Allianz setzt auf Kernenergie-Ausbau zur Erreichung von Klimazielen bis 2050

Nuklearforum. Zu den unterstützenden Ländern gehören Bulgarien, Finnland, Frankreich, Ghana, Grossbritannien, Japan, Kanada, Marokko, Moldawien, Mongolei, Niederlande, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Südkorea, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA. Der Sonderbeauftragte für Klimafragen des amerikanischen Präsidenten, John Kerry, sagte während der Eröffnungszeremonie: «Ohne Atomkraft kann man das Netto-Null-Ziel 2050 nicht erreichen.»

Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich zur Zusammenarbeit, um das Ziel der Verdreifachung der Kernenergiekapazität von 2020 bis 2050 voranzutreiben. Dies soll unter Berücksichtigung nationaler Umstände geschehen. Die Erklärung fordert ausserdem Finanzinstitutionen dazu auf, die Einbeziehung der Kernenergie in ihre Energiekreditpolitik zu fördern und Investitionen in die Kernenergie durch innovative Finanzierungsmechanismen zu mobilisieren.

In der Erklärung weisen die teilnehmenden Staaten darauf hin, dass Kernenergie die zweitgrösste Quelle für sauberen Grundlaststrom ist und dass laut verschiedener Analysen einen weltweit massiven Ausbau der Kernenergiekapazität bis 2050 notwendig ist, um die globalen Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Weitere Punkte der Erklärung beziehen sich auf die Sicherheit und Nachhaltigkeit von Kernkraftwerken sowie auf die Unterstützung neuer Nukleartechnologien. Die Länder, die die Erklärung unterzeichnen, verpflichten sich, ihre Fortschritte jährlich zu überprüfen und rufen andere Nationen dazu auf, sich dieser internationalen Allianz anzuschliessen.

Die Generaldirektorin der World Nuclear Association (WNA), Sama Bilbao y León, sagte: «Die Bedeutung der Erklärung kann nicht genug betont werden. Die Länder, die diese Erklärung unterstützen, gehen eine entschlossene Verpflichtung ein und stellen die Kernenergie in den Mittelpunkt ihrer Strategien zur Eindämmung des Klimawandels.»

Quelle

S.D. nach WNN, 2 Dezember 2023 und Department of Energy, Medienmitteilung, 2. Dezember 2023

Quelle: Nuklearforum

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