«Geht nicht, gibts nicht.»

Markus Richter, Senior Manager

News Monitor

«Ich freu mich darauf, viele Mitarbeitende rasch persönlich kennenzulernen»

ABB Inside+.

Nora, schlichte Einstiegsfrage: Wer bist du?
Ich bin jemand, der gerne Verantwortung übernimmt – neugierig, lernfähig, offen, spontan, eine Teamplayerin, kann hartnäckig und bisweilen etwas ungeduldig sein. Wobei sich bei Letzterem mit dem älter Werden mehr Gelassenheit einstellt.
Von der Ausbildung her bin ich Juristin, habe lange für die SBB gearbeitet. Ich habe zwei Kinder im Alter von 13 und 10 Jahren – auch eine erfüllende, aber nicht immer einfache Aufgabe. Mit meinem Mann und ihnen wohne ich in der Stadt Zürich und bin auch in dem Kanton aufgewachsen.

Was hat dich gereizt, den Job als Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz und – wie es in der ABB-internen Diktion heisst – «Country Holding Officer» anzunehmen?
Wenn ein Unternehmen wie ABB ruft, dann folgt man diesem Ruf gerne. ABB ist eines der bedeutendsten Unternehmen in der Schweiz, hat ein sehr gutes Image und ein Portfolio, das Ressourceneffizienz vorantreibt und mithilft, eine CO2-arme Gesellschaft zu ermöglichen. Das gefällt mir. Ich hatte nach meiner Zeit bei der SBB eine Beratungsfirma gegründet. Eine gute Erfahrung. Wobei es mich reizt, nicht nur Ratschläge zu geben, sondern selbst zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen.

Was sind deine Aufgaben in diesen Rollen?
Teil meiner Aufgaben ist es, als Ansprechpartnerin von ABB Schweiz zu dienen – im Business, aber auch für Verbände, Politiker und Medienschaffende. Wichtig ist mir, die Zusammenarbeit über die Geschäftsbereiche und Divisionen hinweg zu fördern und ein gemeinsames Auftreten gegenüber unseren Kunden zu unterstützen. Als Vorsitzende der GL einer Aktiengesellschaft gibt es gewisse Governance-Themen, die bei mir liegen. In den Details wird meine Rolle in der kommenden Zeit im Arbeitsalltag noch geschärft werden.

Du hast in deiner bisherigen Laufbahn lange für die SBB gearbeitet. Welches Image hatte ABB damals für dich?
Ein sehr gutes – als wichtige, zuverlässige Lieferantin zahlreicher Produkte und Lösungen in den Zügen sowie in der Infrastruktur. So war ABB immer wieder ein Thema bei internen Gesprächen.

Du bist knapp einen Monat bei ABB. Wie ist dein erster Eindruck nun?
Sehr positiv; ich habe schon viele fachkundige, motivierte, sympathische neue Kolleginnen und Kollegen getroffen. Aus meiner Zeit bei der SBB habe ich Erfahrung mit grossen, vielschichtigen Unternehmen. Da sehe ich auch eine meiner Aufgaben, für unsere Stakeholder, vor allem unsere Kunden, die Komplexität zu reduzieren.

Wie ABB Schweiz von aussen gesehen wird, zählt also zu einem deiner vordringlichen Themen?
Selbstverständlich. Wir müssen aufzeigen, was ABB in der Schweiz leistet, was wir hier entwickeln und produzieren. Wir sind durch die Fokussierung auf unsere Kerngeschäfte als Unternehmen kleiner geworden, aber nicht weniger wichtig. Ich will mein Möglichstes tun, dass Öffentlichkeit, Politik und Medien beim Stichwort «Schweizer Industrieunternehmen» weiterhin gleich an ABB denken. Auch, um unser Image auf dem Arbeitsmarkt hochzuhalten, die besten Talente rekrutieren sowie unsere Vakanzen mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern besetzen können. Und wir wollen selbstverständlich den bereits für uns arbeitenden Kolleginnen und Kollegen weiterhin eine möglichst attraktive Arbeitgeberin sein.

Wie verbringst du gerne deine Freizeit, wie kannst du dich entspannen.
Aktuell muss ich meine Freizeit etwas suchen. ABB wollte mich rasch an Bord haben. Bis Ende Jahr arbeite ich bei ABB in Teilzeit, da ich meine bisherigen Mandate abschliessen beziehungsweise geordnet übergeben werde. Nebst diesen beiden Jobs bleibt mir aktuell nicht viel Musse. Aber ich kann auch bei einem kurzen Jogging gut meine Gedanken auslüften. Ich werde auch hier in Baden in Arbeitspausen bisweilen meine Laufschuhe schnüren. An Wochenenden und in den Ferien wandere ich auch gerne – und konnte zuletzt gar meine Kids dazu motivieren, mich zu begleiten.

Wo ist eigentlich dein Arbeitsplatz?
Im Power Tower in Baden, fünfte Etage – und ab und zu auch zu Hause.

Welche Prioritäten hast du dir für die kommenden Wochen und Monate gesetzt?
Ich will ABB im Detail kennenlernen, vor allem auch unsere Produkte und Lösungen. Dafür werde ich alle Standorte besuchen, mich mit den Menschen vor Ort unterhalten. Einige unserer Niederlassungen habe ich in den ersten Wochen schon besucht. Ich tausche mich dafür auch intensiv mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsleitung aus. Jedenfalls freue ich mich darauf, möglichst viele Mitarbeitende unseres Unternehmens bald persönlich zu treffen, kennenzulernen, vor allem auch in den Fabriken.

Quelle: ABB Inside+

Erstellt:

Zurück