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IAEO stellt neuen Bericht zur Fusionstechnologie vor

Nuklearforum.

Der WFO zeigt, dass Fusion Teil des globalen langfristigen Plans zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Netto-Null-Emission sein und den steigenden Strombedarf decken könnte. Es werden jedoch auch viele Schritte aufgeführt, die erforderlich sind, um diese Technologie zu realisieren. «Die Fortschritte in verschiedenen Disziplinen, von der Physik und Computerwissenschaft bis hin zu Ingenieurwissenschaften und Materialwissenschaften sowie der Qualifizierung von Komponenten, führen die Fusionstechnologie stetig von der Vision zur Realität», sagt Grossi bei der Vorstellung.

Der Bericht beschreibt bedeutende Errungenschaften in der Fusionstechnologie-Entwicklung sowie Entwicklungsbedürfnisse, Technologielücken und andere Hindernisse bei der Umwandlung laufender Forschung und Entwicklung in bereitstellbare Fusionstechnologie.

Da die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Fusionstechnologie enorm seien, ist eine erhöhte private Finanzierung in Verbindung mit staatlichem Engagement erforderlich, um die Fusionstechnologie voranzutreiben, so Grossi. Der WFO betont die Notwendigkeit, rechtliche und regulatorische Perspektiven anzupassen und Rahmenbedingungen für die zukünftige Bereitstellung von Fusionskraftwerken zu entwickeln.

Der WFO beleuchtet auch, wie die IAEO die globale Entwicklung von kommerzieller Fusionstechnologie über Disziplinen und Grenzen hinweg unterstützt. Als Zentrum für Fusionstechnologie-Entwicklung und Forschungsaustausch arbeitet die IAEO mit Institutionen weltweit zusammen, fördert die Geschlechterparität und stellt sicher, dass das Wissen über Fusion allen Mitgliedsstaaten zur Verfügung steht. «Die IAEO fördert seit über 60 Jahren die Entwicklung von Fusionstechnologie und setzt sich weiterhin stark für Forschung und Entwicklung sowie zukünftige Bereitstellung ein, indem sie die Fusion-Community zusammenbringt, um Lösungen für wissenschaftliche und technologische Herausforderungen zu schaffen», betont der Generaldirektor.

Quelle

S.D. nach IAEO, Medienmitteilung, 16. Oktober 2023

Quelle: Nuklearforum

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