«Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.»

Wolfgang Felber, Senior Manager

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ABB E-Mobility und Scania führen erfolgreich den ersten Test zur Entwicklung eines Megawatt-Ladesystems durch

ABB Inside+. Scania hat in einem Pilotprojekt erfolgreich ein Megawatt-Ladesystem von ABB E-mobility installiert und getestet. Dies ist der nächste Meilenstein in der Entwicklung einer effizienten, leistungsstarken Ladelösung für schwere Nutzfahrzeuge. Die Technologie wird eine Halbierung der Ladezeit ermöglichen.

Beide Unternehmen setzen sich für eine emissionsfreie Zukunft des Verkehrs ein und sind schon heute führend in der Entwicklung der Technologie von morgen. Die Entwicklung einer Lösung zum schnellen Aufladen von Elektro-Nutzfahrzeugen, die zudem eine grosse Reichweite bietet, ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung des Absatzes von schweren Nutzfahrzeugen, die ohne fossile Brennstoffe betrieben werden können.

Die ersten Tests zum Nachweis der technischen Machbarkeit des Hochstromladens sind ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zum künftigen Megawatt Charging System (MCS) von ABB E-mobility. Dies wird zur schrittweisen Einführung von Hochstrom-Ladegeräten führen, die mit 1500 Ampere (A) beginnen und schliesslich den vollen MCS-Umfang von bis zu 3000 A erreichen. Dies ist ein Ladestandard, in den sowohl Scania als auch ABB E-Mobility investiert haben und der in Zusammenarbeit mit CharIN massgeblich entwickelt wurde (der MCS-Standard wird für 2024 erwartet).

Die MCS-Technologie ist von entscheidender Bedeutung für die Langstrecken-Elektro-Lkw von Scania, bei denen sowohl die Lenk- als auch die Ruhezeiten gesetzlich geregelt sind. Das Fahrzeug kann maximal 4,5 Stunden gefahren werden, bevor der Fahrer eine 45-minütige Pause einlegen muss. Während dieser Zeit muss der Lkw mit genügend Energie für weitere 4,5 Stunden Betrieb aufgeladen werden. Aufgrund der Grösse der Batterien ist sowohl eine schnelle als auch eine leistungsstarke Aufladung erforderlich.

«Wir sehen eine Dynamik für den elektrischen Transport. Unser Ziel ist es, dass 50 % aller Fahrzeuge, die wir jährlich verkaufen, bis 2030 elektrisch sind. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine entsprechende Infrastruktur erforderlich, und MCS ist ein entscheidendes Puzzlestück für die künftige Infrastruktur», sagt Fredrik Allard, Head of E-Mobility bei Scania.

Als weltweit führender Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge steht ABB E-Mobility an vorderster Front, wenn es darum geht, die zuverlässige Ladeinfrastruktur und die robusten Servicefunktionen bereitzustellen, die Flotten für eine erfolgreiche Umstellung auf Elektrofahrzeuge benötigen.

Chris Nordh, Global Head of the Fleet & Transit Business bei ABB E-mobility, fügte hinzu: «Wir freuen uns, mit Scania an diesem Meilenstein-Pilotprojekt zusammenzuarbeiten, das einen Präzedenzfall für die Branche schaffen wird und eine der Möglichkeiten aufzeigt, wie wir OEM-Ladepartnerschaften gemeinsam angehen, indem wir die Technologie effektiv vertikalisieren, um grossartige Endkundenerfahrungen zu schaffen. Heute ist ein aufregender Tag, und wir freuen uns auf viele weitere Meilensteine, während wir ein qualitativ hochwertiges, zuverlässiges und nahtloses Ladeerlebnis für Flotten weiterentwickeln.»

ABB E-mobility wird die nächste Iteration ihrer MCS-Technologie Ende 2024/Anfang 2025 einführen.

Quelle: ABB Inside+

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